Zuerst: Ist die Warnung echt?
Auch Betrüger verschicken „Sicherheitswarnungen“. Deshalb nie auf Links in der E-Mail klicken, sondern den Kundenbereich des Hosters direkt im Browser aufrufen und dort nachsehen. Steht die Meldung auch dort, ist sie echt.
Welche Funde es gibt
Veraltete Software
Der häufigste Fund: Eine alte Version von WordPress, einem Plugin oder PHP. Nicht akut gefährlich, aber ein offenes Fenster. Lösung: Updates in der richtigen Reihenfolge einspielen.
Bekannte Sicherheitslücke in einem Plugin
Hier sollte schnell gehandelt werden: aktualisieren oder – wenn es kein Update gibt – das Plugin ersetzen.
Verdächtige Dateien oder Schadcode
Ernst nehmen. Website sichern, Schadcode entfernen oder eine saubere Sicherung von vor dem Befall einspielen, danach alle Zugangsdaten ändern und die Lücke schließen, durch die der Code kam.
Spam-Versand oder Phishing gemeldet
Wurde die Website missbraucht, sperren Hoster mitunter das Konto. Ursache finden, bereinigen und den Hoster informieren, damit die Sperre aufgehoben wird.
Schritt für Schritt
- Meldung im Kundenbereich des Hosters lesen und verstehen.
- Vollständige Sicherung anlegen – auch im befallenen Zustand, für die spätere Analyse.
- Ursache beheben: Update, Austausch, Bereinigung.
- Erneut scannen lassen und prüfen, ob die Meldung verschwindet.
- Bei Schadcode: Passwörter für WordPress, FTP, Datenbank und Hoster ändern.
So bleibt es ruhig
- Regelmäßige Updates und so wenige Plugins wie möglich.
- Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Anmeldung für alle Administratoren.
- Eine Firewall gegen automatisierte Angriffe und regelmäßige, externe Sicherungen.
- Sicherheits-Header setzen – sie gehören auch zu den Prüfpunkten des WEBSTAR Award.
Hilfe gewünscht? MXM DESIGN betreut WordPress-Websites mit Updates, Sicherungen und Funktionstests – siehe Wartungsplan. Bei akuten Problemen hilft das Team über das Kontaktformular von MXM DESIGN oder telefonisch unter +49 3385 53 78-0.
